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Auch Allergiker verfügen von Natur aus über ein breites Schutzsystem gegen harmlose, potenziell aber allergieauslösende Substanzen. Das fanden Wissenschaftler der Charité in Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) im Rahmen einer ...

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Februar 2017


Neuigkeiten aus der Wissenschaft: Auch Allergiker haben einen körpereigenen Allergen-Schutz

Bad Homburg, 17.02.2017 - Auch Allergiker verfügen von Natur aus über ein breites Schutzsystem gegen harmlose, potenziell aber allergieauslösende Substanzen. Das fanden Wissenschaftler der Charité in Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) im Rahmen einer soeben veröffentlichten Studie heraus.

Der körpereigene Schutz vor Allergenen basiert auf der Funktion einer bestimmten Art von Immunzellen, den so genannten regulatorischen T-Zellen (Tregs). Die Studie zeigt, dass Tregs in der Lage sind, mit der Atemluft in den Körper gelangende "Eindringlinge" (z. B. Pflanzenpollen oder Partikel von Hausstaubmilben) als harmlos bzw. unschädlich einzustufen. In der Folge unterdrücken sie dann aktiv eine Reaktion des Körpers auf diese Fremdstoffe. Tregs tragen also dazu bei, dass sich das Immunsystem nicht unnötigerweise gegen Substanzen aus seiner Umwelt wehrt.

Wider Erwarten waren die Tregs der Allergiker in der Studie genauso funktionsfähig wie die der Studienteilnehmer ohne allergische Erkrankungen. Bestimmte Fremdstoffe werden vom körpereigenen Allergen-Schutz aber wohl generell schlechter erkannt als andere. So können sie die Neutralisierung durch die Tregs umgehen. Anders ausgedrückt: Das natürliche Schutzsystem gegen Allergene weist Lücken auf, sowohl bei Allergikern als auch bei Menschen ohne Allergien.

Bei den untersuchten Allergikern lösten genau diejenigen Substanzen, die das Schutzsystem unbemerkt passieren konnten, allergische Reaktionen aus. Warum manche Menschen gut mit den Lücken in ihrem Allergen-Schutz leben, während andere Allergien entwickeln, ist bislang noch nicht hinreichend erforscht. Die in der Studie gewonnen Erkenntnisse bieten aber sehr gute Ausgangspunkte für weitere Untersuchungen zur Allergieentstehung und -behandlung.

Quellen:

Bacher P et al.: Regulatory T Cell Specificity Directs Tolerance versus Allergy against Aeroantigens in Humans. Cell 2016;167(4):1067-78.

"Natürlicher Schutzwall gegen Allergien entdeckt", Pressemitteilung Charité - Universitätsmedizin Berlin, 4. November 2016.



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Oktober 2016


Folgen des Klimawandels: Steigendes Allergierisiko durch Ambrosia-Vormarsch

Bad Homburg, 01.10.2016 - Ambrosia-Pollen (Stammpflanze: Ambrosia artemisiifolia, beifußblättriges Traubenkraut, Ragweed) gelten als hochallergen. Der Korbblütler wächst hauptsächlich an Straßenrändern oder auf Baustellen und löst europaweit bei etwa 33 Millionen Menschen allergische Reaktionen aus. Die Pflanze Ambrosia blüht derzeit noch, da ihre Blütezeit von August bis Oktober/November reicht und somit die übliche Pollensaison um zwei bis drei Monate verlängert.

Die Medizinische Universität Wien beschäftigte sich in ihrem Projekt "Atopica" mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Verbreitung der Ambrosia-Pollen und dem damit verbundenen Anstieg betroffener Allergiker. Bedingt durch eine höhere Pollenkonzentration und eine Verlängerung der Pollen-Saison könnte sich die Anzahl der Menschen mit Allergie auf den Korbblütler von 33 auf 77 Millionen mehr als verdoppeln. Im Fall einer ungebremsten Verbreitung der Ambrosia-Pflanze, rechnen Fachleute sogar mit einem Anstieg auf bis zu 107 Millionen Betroffene. Käme es jedoch zu einer wirksamen Eindämmung der aus Nordamerika eingeschleppten Pflanze, könne sich nach Expertenmeinung die Zahl der Betroffenen europaweit auf etwa 52 Millionen einpendeln. Besonders problematisch würde - laut Aussage der Experten - die Situation in Ländern mit einem bereits existierenden Ambrosia-Problem. Dazu zählen vor allem Ungarn und Kroatien. Aber auch Deutschland, Polen und Frankreich wären von einer Steigerung der Allergierate betroffen.

Die jährliche wirtschaftliche Belastung durch allergische Erkrankungen wird in der EU schon jetzt auf bis zu 151 Milliarden Euro geschätzt. Eine steigende Pollenbelastung würde sich weiter kostensteigernd auswirken. Gerade deshalb ist die Kontrolle des Korbblütlers von enormer Bedeutung für das Gesundheitswesen. Atopica-Experten warnen bei der Veröffentlichung der Ergebnisse in der Zeitschrift "Environmental Health Perspectives" zudem, dass der Klimawandel auch die Verbreitung anderer pollenproduzierender Pflanzenarten beeinflussen könnte.

 

Quelle: Lake I R et al., Climate Change and Future Pollen Allergy in Europe, Environ Health Perspect 2016 [Epub ahead of print].

September 2016


Youtube - Informationen und Tipps rund um das Thema "Allergie"

Bad Homburg, 01.09.2016 - Fast jeder Dritte in Deutschland leidet an Allergien, Tendenz steigend. Allergische Erkrankungen belasten den Betroffenen bis hin zur Beeinträchtigung der persönlichen Leistungsfähigkeit. Dabei können viele Auslöser der Grund für die Beschwerden sein. Deshalb ist es wichtig für alle Betroffenen, verständliche und seriöse Informationen zum Thema "Allergie" zu erhalten. Die Internetplattform Youtube kann auch im medizinischen Bereich helfen, Betroffene mit hochwertig aufbereiteten Informationen zu versorgen. Vier spannende Beispiele verschiedener Aufklärungsvideos geben einen kurzen Einblick in die Spannbreite der Video-Angebote:

An der Spitze der Internetclips zum Thema "Allergie" stehen allgemeine Aufklärungsvideos. Sie informieren über verschiedene Allergiearten, Symptome, Ursachen und mögliche Therapieansätze. Beispiele hierfür sind u. a. der Clip der BIG Krankenkasse: www.youtube.com/watch

Kinder und Jugendliche finden auf Youtube auch bei "Ihren" Stars, wie zum Beispiel LeFloid, Informationen zum Thema "Allergie". Zusammen mit anderen Youtubern gibt er in persönlichen Erfahrungsberichten praktische Tipps - auch mit einem Augenzwinkern - für den Umgang mit Allergien und Unverträglichkeiten im Alltag: www.youtube.com/watch

Vor allem bei Allergien auf Insektengift oder auch auf Lebensmittel kann es unter Umständen zu einer anaphylaktischen Reaktion kommen. Das folgende Video gibt Aufschluss über den Ablauf einer solchen allergischen Reaktion im Körper und zeigt, wie man sich im Notfall am besten verhält: www.youtube.com/watch

Weit drastischer als die reinen Aufklärungsvideos informiert der provokante Kurzfilm der Kampagne #TakeTheKit. In klaren Bildern werden die dramatischen Auswirkungen eines fehlenden Adrenalin-Autoinjektors deutlich gemacht. Außerdem wird klar gezeigt, wie wichtig ein informiertes Umfeld ist: youtu.be/yQhISQVrBXk

Klicken Sie sich schlau, denn egal ob Heuschnupfen, Lebensmittelallergien oder das Thema allergischer Schock - es ist wichtig, informiert zu sein.

 

Screenshot aus #TakeTheKit, Anaphylaxis Campaign UK

 

 

August 2016


Bad Homburg 01.08.2016 – Ihr Kind leidet an Allergien und der nächste Impftermin steht an? Keine Sorge! Kinderärzte geben jetzt Entwarnung: Standardimpfungen sind unbedenklich. Aus Sorge vor allergischen Impfreaktionen lassen viele Eltern ihre Kinder gar nicht, nur unvollständig oder verspätet impfen. Allergische Impfreaktionen kommen zwar vor, sind allerdings sehr selten. Bei nicht geimpften Kindern steigt jedoch die Gefahr schwerer Infektionsfolgen.

Den aktuellen Wissensstand zu Impfungen bei allergiegefährdeten Kindern hat Dr. Christoph Grüber, Pädiater und Privatdozent aus Frankfurt, in Kooperation mit der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) zusammengestellt. Die Ergebnisse dieser Übersicht belegen, dass Standardimpfungen die Entstehung von Allergien gegen Umweltallergene wie Pollen oder Nahrungsmittel nicht fördern. Sie tragen auch nicht zur Entwicklung allergischer Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen bei. Allergiker sollten daher genauso wie Nichtallergiker nach den allgemeinen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) geimpft werden. Selbst bei einer Allergie gegen Hühnereiweiß werden Impfungen empfohlen.

Anhand der aktuellen Datenlage empfehlen die Experten aber auch, dass in Fällen, in denen bereits eine Impfreaktion vorgekommen ist, nur ein Arzt impfen sollte, der Erfahrung im Behandeln von allergischen Schocks hat. Außerdem sollten diese Kinder nach der Impfung eine angemessene Zeit lang beobachtet werden. Patienten, bei denen nach der letzten Impfung eine systemische Reaktion, also eine den ganzen Körper betreffende allergische Reaktion, auftrat, sollten nach sorgfältiger Prüfung der Krankengeschichte und einer Abwägung von Nutzen und Risiko grundsätzlich nur in einer Klinik geimpft werden.  

Mithilfe ihrer Empfehlungen wollen die Experten Impfungen für alle Kinder sicherer machen und dazu beitragen, dass künftig mehr Kinder geimpft werden.

 

Quelle: Ärzte Zeitung, 09.06.2016

Juli 2016


Allergischer Schock nach Hähnchen Tikka Masala

Bad Homburg, 01.07.2016 Tragisches Ende eines Restaurantbesuchs in England: Ein 38-jähriger Kunde starb an einem allergischen Schock, weil der Gastwirt ihm Erdnüsse statt Mandeln servierte. Bereits drei Wochen zuvor musste ein anderer Besucher des Restaurants wegen eines allergischen Schocks ins Krankenhaus eingeliefert werden. In beiden Fällen hatten die Gäste ausdrücklich auf ihre Nussallergie hingewiesen. Der Besitzer wurde nun zu einer 6-jährigen Haftstrafe wegen Totschlags verurteilt. Er habe aus Profitgier Menschenleben riskiert, indem er statt Mandelmehl eine billige Nuss­­mischung verwendete und zudem unerfahrenes Küchenpersonal beschäftigte.

Der Vorfall zeigt deutlich, wie wichtig es für Allergiker ist, jederzeit ein Notfall­medikament bei sich zu tragen. Auch Angehörige, Freunde und Kollegen sollten wissen, was im Ernstfall zu tun ist - beides kann unter Umständen Leben retten. Wie bei allen Allergieformen handelt es sich beim allergischen Schock um eine übertriebene Antwort des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen. Die Symptome sind in diesem Fall allerdings nicht örtlich begrenzt, sondern können den gesamten Organismus betreffen. Vor allem Menschen, die bereits unter anderen Allergieformen leiden, sollten bei plötzlich auftretenden Beschwerden auch an einen allergischen Schock denken. Wer in der Vergangenheit bereits einen oder mehrere allergische Schocks erlitten hat, trägt zudem ein gesteigertes Risiko, dass die Symptome beim nächsten Mal heftiger ausfallen.

 

Quelle: http://www.n-tv.de

Juni 2016


Abwasch per Hand als möglicher Schutz vor Allergien

Bad Homburg, 03.06.2016 Von Hand spülen beugt Allergien vor. Dies ist das Ergebnis einer fragebogenbasierten schwedischen Studie von Professor Bill Hesselmar und seinem Allergologen-Team am Königin-Silvia-Krankenhaus in Göteborg. Sie untersuchten die Auswirkung verschiedener Lebensstilfaktoren auf die Häufigkeit von Allergien bei sieben- bis achtjährigen Kindern. Dabei zeigt sich, dass Kinder in Haushalten, bei denen per Hand gespült wurde, weniger von Asthma und Ekzemen betroffen sind als Kinder in Haushalten mit Geschirrspülmaschine. Während in Haushalten, in denen per Hand abgewaschen wurde, nur 23 % der Kinder unter Ekzemen und 1,7 % unter Asthma litten, waren bei Familien, in denen die Spülmaschine zum Einsatz kam 38 % von Ekzemen und 7,3 % von Asthma betroffen. Einen weiteren Zusammenhang bzgl. der Häufigkeit von Allergien sah die Forschergruppe beim Verzehr fermentierter Nahrungsmittel und naturbelassener Produkte vom Bauernhof. Zu diesen gehören beispielsweise Sauerkraut, Käse oder Joghurt. Werden wenig fermentierte Nahrungsmittel und Produkte vom Bauernhof angeboten und zudem das Geschirr mit der Spülmaschine gereinigt, so erreicht die Allergiequote 46 %. In Haushalten, in denen diese Produkte häufig auf dem Speiseplan stehen und der Abwasch per Hand erledigt wird, liegt sie nur bei knapp 19 %. So unterstützt die Studie die sogenannte Hygienehypothese, die besagt, dass das Immunsystem durch frühen Kontakt mit Mikroben gestärkt wird. Spülen per Hand soll weniger effektiv sein als das maschinelle Spülen des Geschirrs. Die Forscher nehmen an, dass es bei von Hand gespültem Geschirr zu einem häufigeren Kontakt mit Mikroben und Keimen kommt und somit das Immunsystem angeregt wird. Die Ergebnisse der 1.029 ausgewerteten Fragebögen der Studie sollen jedoch zunächst vorsichtig interpretiert werden, ein kausaler Zusammenhang sei jedoch möglich.

 

Quelle: Hesselmar B et al. Allergy in Children in Hand Versus Machine Dishwashing. Pediatrics 2015; online 23. Februar 2015 (10.1542/peds.2014-2968),

Mai 2016


Allergie: 2016 kein Entkommen vor der Birkenpolle

Bad Homburg, Mai 2016 Wussten Sie, dass die als sehr aggressiv geltende Birke alle zwei Jahre besonders viele Pollen aussetzt? Zu diesen sogenannten "Mastjahren" zählt leider auch 2016. Also Vorsicht an alle Allergiker – nach Einschätzungen der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) könnten sie in diesem Jahr mehr pollenbedingten Symptomen wie Heuschnupfen oder Asthma unterliegen als im Jahr zuvor. Aufgrund der großen Verbreitung der Birke, die praktisch überall in Deutschland vorkommt, können Pollen-Geplagte kaum entkommen. Solange der Wind vom Meer kommt, bietet lediglich die Küste etwas Schutz vor den Pollen. Nach Angaben des PID ist der Anstieg der Birkenpollen jedoch von Region zu Region unterschiedlich. Die Forscher beobachten die Wetterentwicklung über mehrere Monate hinweg sowie die jahreszeitliche Entwicklungen der Bäume und vergleichen alles mit dem Pollenflug der vergangenen 15 Jahre. Auf diese Weise kann ein Mittelwert für die Vorhersage getroffen werden. Auch die Konzentration der Gräserpollen nimmt nach PID-Angaben seit 2010 wieder zu. In den Jahren davor war diese eher zurückgegangen. Die von April bis September fliegenden Pollen können daher ebenfalls für verstärkte Beschwerden bei Allergikern sorgen. Im April war die Luftbelastung durch Pollen wegen des vielen Regens insgesamt noch nicht übermäßig hoch, dies ändert sich jedoch mit Beginn der Schönwetterperiode. Erst im Juni rechnet die Stiftung mit dem Ende der besonders belastenden Birkenpollen-Saison.

 

Quelle: http://www.pharmazeutische-zeitung.de

 

 

April 2016


Neurodermitis: Deutsche Dermatologische Gesellschaft empfiehlt Stufentherapie

Bad Homburg, April 2016 Bis zu 13 % aller Kinder und 2–3 % der Erwachsenen in Deutschland sind von dem Krankheitsbild "Neurodermitis" betroffen. Die chronische Hauterkrankung tritt dabei häufig zusammen mit anderen allergischen Erkrankungen auf. Bei der Behandlung empfiehlt die Deutsche Dermatologische Gesellschaft eine Stufentherapie, die an den Schweregrad der Ekzeme angepasst ist.*

Bei Patienten mit trockener Haut (Stufe 1) sollen die betroffenen Stellen lokal behandelt werden, um den Juckreiz und die Entzündung zu bekämpfen. Auch ist es wichtig, die Auslöser der Neurodermitis, wie beispielsweise Allergene, so gut wie möglich zu meiden. Bei leichten Ekzemen (Stufe 2) können darüber hinaus antientzündlich wirkende Cremes aufgetragen werden, die als Wirkstoff entweder Kortison oder Pimecrolimus und Tacrolimus enthalten, sogenannte Calcineurininhibitoren. Calcineurininhibitoren sollten vor allem in sensiblen Hautbereichen, u. a. dem Gesicht zum Einsatz kommen. So können kortisontypische Nebenwirkungen, wie z. B. eine Hautverdünnung vermieden werden.

Sind die Ekzeme der Neurodermitis ausgeprägter (Stufe 3), können zusätzlich stärker wirksame Arzneimittel aus der Wirkstoffgruppe der Glukokortikoide oder Calcineurininhibitoren eingesetzt werden.

Gut zu wissen: Die Experten der Leitlinienkommission weisen nochmals darauf hin, dass sich der Verdacht, dass topische Calcineurininhibitoren das Krebsrisiko erhöhen, nicht bestätigt hat. Bei der Auswertung umfangreicher Studienergebnisse fand man keinerlei Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko.*

Bei der letzten Stufe mit anhaltenden, schwer ausgeprägten Ekzemen (Stufe 4) empfehlen die Leitlinien Medikamente, die das Immunsystem regulieren und damit den Entzündungsprozess stoppen.

 

* S2k-Leitlinie "Neurodermitis" ist im Journal der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie (2016 Jan;14(1):92-106) veröffentlicht. Kurz- und Langfassung der Leitlinie finden sich außerdem unter http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-027.html

März 2016


Achtung Pollenflug: Pollenfallen warnen vor Frühblühern

Bad Homburg, März 2016 Die ersten Pollen sind bereits unterwegs – vor allem die Frühblüher Hasel und Erle lassen Allergiker in den ersten Monaten des Jahres unter zunehmenden Beschwerden leiden. Auch die Birke steht schon in den Startlöchern, ihre Pollen gelten als besonders aggressiv.
Um Pollenflug und -konzentration besser vorhersagen zu können, verteilt nun die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst Pollenfallen im gesamten Bundesgebiet. Dabei wird Luft durch einen Schlitz angesaugt und die Pollen bleiben an einem Klebestreifen haften – täglich kann so die Pollenbelastung der Luft abgelesen werden.*


Für den Raum Berlin sagen die Prognosen der Stiftung für die Frühblüher Hasel und Erle – je nach Wetterlage – mittlere bis hohe Belastungen vorher. Aber auch im Südwesten Deutschlands warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Freiburg vor allem vor dem Frühblüher Birke mit seinen besonders aggressiven Pollen. Dieser Baum kann fast überall wachsen und entfaltet Ende März sein Blütenpotenzial innerhalb kürzester Zeit.

 
Eine frühe und angemessene Allergie-Behandlung kann also entscheidend sein, denn gerade aufgrund der teilweise noch eisigen Temperaturen verwechseln Allergiker erste Symptome oft mit denen einer Erkältung und ein vermeidbarer Leidensweg beginnt. Ein rechtzeitiges Reagieren auf erste Anzeichen allergischer Beschwerden hilft Betroffenen, die Allergie unter Kontrolle zu halten und somit möglichst beschwerdefrei in den Frühling zu starten.


* Deutsche Presse-Agentur, 09.02.2016.

Birke

Februar 2016


Pollenflug von Gräsern kann Neurodermitis verschlechtern

Bad Homburg, Februar 2016 Seit längerem wird vermutet, dass Allergene in Gräserpollen Einfluss auf den Verlauf einer Neurodermitis haben. Dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin gelang jetzt gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover* der Beweis. Dazu wurden freiwillige Neurodermitis-Patienten dem Pollenprovokationsraum des Instituts ausgesetzt. In dieser „Wiese im Labor“ fliegen Gräserpollen wie auf einer echten Sommerwiese. Tatsächlich reagierten die getesteten Personen innerhalb kürzester Zeit mit deutlich sichtbaren Neurodermitis-Schüben.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie wichtig es ist, die Symptome der Neurodermitis nicht isoliert zu betrachten, sondern äußere allergieauslösende Faktoren mit einzubeziehen. Denn oft kommt eine Allergie nicht allein.

 

* Werfel T. et al. Exacerbation of atopic dermatitis on grass pollen exposure in an environmental challenge chamber. J Allergy Clin Immunol 2015;136(1):96-103.

Januar 2016


Erhöhtes Allergierisiko bei Frühlingsgeborenen

Bad Homburg, Januar 2016 Hätten Sie gedacht, dass das Geburtsdatum eines Menschen etwas über sein Allergierisiko verrät? Eine neue Studie* legt dies nahe – Menschen, die im Frühjahr geboren sind, verfügen über ein erhöhtes Allergierisiko. Über 580 Patienten mit schweren allergischen Reaktionen wurden untersucht. Das Ergebnis: Menschen, die ihren Geburtstag im März, April oder Mai feiern, waren deutlich überrepräsentiert. Als ein Grund wird vermutet, dass im Frühjahr geborene Kinder besonders früh Allergenen von blühenden Pflanzen ausgesetzt sind.

Sollte Ihr Kind also im Frühjahr geboren sein oder Ihr Geburtstermin in diese Jahreszeit fallen, ist es wichtig, auf erste Anzeichen von Allergien zu achten. Denn bei allen Allergien gilt – je frühzeitiger sie behandelt werden, desto besser.

 

* Cervellin G. et al. Spring season birth is associated with higher emergency department admission for acute allergic reactions. Eur J Intern Med 2015 epub.

Allergien
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Eine Allergie kommt selten allein

Die 5 Regeln der Allergieentwicklung

Allergische Erkrankungen können unterschiedliche Ausdrucksformen ein und desselben Problems sein.

Menschen mit Neurodermitis, allergischer Rhinitis, Nahrungsmittelallergien oder allergischem Asthma haben gemeinsam, dass sie auf bestimmte – und für Nicht-Betroffene harmlose – Substanzen in einer besonderen bzw. übersteigerten Weise reagieren: nämlich allergisch.

Gerötete und juckende Haut, laufende Nase und tränende Augen, Husten und Atemnot – so unterschiedlich sich die einzelnen Allergieformen auch bemerkbar machen, die Ursache ist vermutlich häufig die gleiche: eine meist erblich bedingte und von Umweltfaktoren beeinflusste Überempfindlichkeit – eine „Atopie“. Verschiedene Organe können davon betroffen sein. Je nach Ausprägung wird zwischen mehreren Formen unterschieden, die im sogenannten atopischen Formenkreis zusammengefasst sind.

Für Menschen, die an einer bestimmten Allergie leiden, ist es wichtig zu wissen, dass diese mit anderen Allergieformen in Verbindung stehen kann und welche gesundheitlichen Folgen sich daraus unter Umständen ergeben können. Denn: Gerade aufgrund dieser möglichen Zusammenhänge sollten allergische Erkrankungen immer ernst genommen und möglichst frühzeitig nach Diagnose durch einen Facharzt behandelt werden.

Die „5 Regeln der Allergieentwicklung“ fassen die wichtigsten Fakten hierzu leicht verständlich zusammen:

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Bei Allergien
kann Vererbung eine
wichtige Rolle spielen.

Allergien treten häufig gemeinsam oder nacheinander auf und können sich gegenseitig verstärken.

Da Nase, Bronchien und Lunge Teil des gleichen Systems sind, stehen Allergieformen, die die Atemwege betreffen, in besonders starkem Zusammenhang.

Die höchste und gefährlichste Ausprägung einer allergischen Erkrankung ist ein allergischer Schock. Insbesondere Menschen, die bereits an einer Allergieform leiden, sollten bei besonders plötzlichen und heftigen Symptomen diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

Allergien sind gut behandelbar. Die Therapie sollte möglichst frühzeitig und unter ärztlicher Begleitung erfolgen.

 

Regel 1: Bei Allergien kann Vererbung eine wichtige Rolle spielen.

Die Neigung zu Allergien ist vermutlich bereits im Erbgut angelegt und kann von den Eltern an nachfolgende Generationen weitergegeben werden. Bestimmte Gene bzw. eine Gruppe von Genen weisen dann – im Vergleich zu denen nicht betroffener Menschen – Veränderungen auf. Wie hoch das Risiko der Nachkommen für diese Veranlagung ist, hängt u. a. davon ab, ob sie nur von einer Seite oder sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits „vorbelastet“ sind.

Vererbt wird dabei die Überempfindlichkeit (Atopie) gegenüber bestimmten, für nicht vorbelastete Menschen harmlose Substanzen, jedoch nicht die konkrete Ausprägung der Allergie bzw. die spezifische Allergieform. Bei den Kindern kann sich die Atopie also in einer anderen Allergieform äußern als bei ihren Eltern. Dieser Umstand zeigt, wie wichtig es beim komplexen Thema Allergie ist, immer den ganzen Menschen im Blick zu behalten.

Nicht jeder Mensch mit einer ererbten Neigung zu Allergien erkrankt auch automatisch: bestimmte Lebensumstände bzw. Umwelteinflüsse können einen Ausbruch begünstigen oder ihm entgegenwirken.

Aufgrund der offenbar großen Rolle der Erbanlagen sollten insbesondere Eltern, die selbst unter einer Allergieform leiden, bei ihrem Nachwuchs vermehrt auf Anzeichen für Überempfindlichkeitsreaktionen achten und – für den Fall, dass sie etwas beobachten – frühzeitig den Arzt darauf ansprechen.

 

Regel 2: Allergien treten häufig gemeinsam oder nacheinander auf und können sich gegenseitig verstärken.

Die erbliche Veranlagung scheint beim Ausbruch von Allergien eine wichtige Rolle zu spielen. Daher verwundert es nicht, dass Menschen, die bereits an einer Allergie leiden, häufig auch andere allergische Erkrankungen entwickeln. Diese können gemeinsam, aber auch nacheinander bzw. zeitversetzt auftreten.

Menschen mit Neurodermitis bzw. atopischem Ekzem leiden beispielsweise häufig gleichzeitig an allergischem Asthma oder Heuschnupfen. Zudem weisen viele von ihnen zusätzliche Nahrungsmittelallergien auf, die bereits vorhandene Hautreaktionen weiter verschlimmern können.

Eine Nahrungsmittelallergie, ein allergischer Schnupfen oder eine Hausstauballergie wiederum scheinen das Asthma-Risiko zu erhöhen. Bestehende allergische Vorerkrankungen wie z. B. allergischer Schnupfen können darüber hinaus sogar die Schwere eines möglichen Asthmas mitbeeinflussen.

Aufgrund dieser engen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Formen sollten allergische Erkrankungen besser nicht auf die leichte Schulter genommen und frühzeitig sowie konsequent behandelt werden. Vor allem Personen, bei denen bereits eine bestimmte Allergieform vorliegt, sollten zudem beobachten, ob sie über die bereits bekannten Symptome hinaus auch andere potenzielle Überempfindlichkeitsreaktionen ihres Körpers beobachten und ihren Arzt darauf ansprechen.

 

Regel 3: Heuschnupfen und Asthma Allergieformen, die das Atemwegssystem betreffen stehen in besonders starkem Zusammenhang.

Erkrankungen von Nase und Bronchien bzw. Lunge sollten nicht isoliert voneinander betrachtet werden, da diese Körperregionen räumlich und in ihrer Funktionsweise eng miteinander verbunden sind. Auch weisen die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum und in den Bronchien eine ähnliche Struktur auf.

Die Entzündungsprozesse, mit denen die Schleimhäute der oberen Atemwege bei einem allergischen Schnupfen auf eindringende Allergene reagieren, können daher früher oder später auch auf die unteren Atemwege übergreifen. Im Fachjargon wird diese Verschiebung bzw. Ausweitung der Erkrankung als Etagenwechsel bezeichnet.

Das Asthma-Risiko ist daher bei Erwachsenen mit allergischem Schnupfen um das 3-fache erhöht.

Umso wichtiger ist es, allergischen Schnupfen – ob in seiner saisonalen Form aufgrund von Pollen oder ganzjährig infolge einer Hausstauballergie – möglichst frühzeitig und fachgerecht, d. h. gemäß ärztlicher Anweisung, zu behandeln. Auf diese Weise besteht ggf. die Möglichkeit, das Risiko für einen Übergang der Erkrankung auf die unteren Atemwege zu verringern.

 

Regel 4: Die stärkste und gefährlichste Ausprägung einer allergischen Erkrankung ist ein allergischer Schock. Allergiker neigen eher zum allergischen Schock.

Ein allergischer Schock, in der ärztlichen Fachsprache auch als anaphylaktischer Schock oder Anaphylaxie bezeichnet, bedeutet in jedem Fall „Alarmstufe“, denn je nach Schweregrad kann er für den Betroffenen sogar lebensbedrohlich sein. Dabei treten meist verschiedene Allergiesymptome (z. B. Hautauschlag, Atembeschwerden) gleichzeitig und innerhalb kürzester Zeit nach Kontakt mit dem Auslöser und in teils heftiger Form auf.

Wie bei allen Allergieformen handelt es sich auch hier um eine – in diesem Fall allerdings besonders starke – Überreaktion des Körpers bzw. des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen. Menschen, die bereits an einer Allergieform leiden, also bekanntermaßen die Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen in sich tragen, haben folglich ein gesteigertes Risiko, einen anaphylaktischen Schock zu erleiden.

 

Regel 5: Allergien sind gut behandelbar. Die Therapie sollte möglichst frühzeitig und unter ärztlicher Begleitung erfolgen.

Allergien, auch wenn sie lediglich saisonal bzw. jeweils nur über kurze Zeiträume Beschwerden verursachen, sind keine Bagatellerkrankungen, sondern in jedem Fall behandlungsbedürftig. Bei der Therapie geht es nicht nur um eine Kontrolle der Symptome selbst, sondern auch darum, einer mittel- bis langfristigen Verschlimmerung der Beschwerden nach Möglichkeit vorzubeugen. Unter anderem aufgrund der engen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Allergieformen ist es sehr wichtig, allergische Reaktionen möglichst frühzeitig und sehr konsequent zu behandeln.

Beim allergischen Schnupfen beispielsweise kann dadurch unter Umständen das Risiko reduziert werden, im weiteren Verlauf an Asthma zu erkranken. Auch kann eine Behandlung mitunter Folgeerkrankungen nicht-allergischer Natur vorbeugen: beispielsweise bietet die aufgekratzte, entzündete Haut bei einer unbehandelten Neurodermitis eine besonders gute Angriffsfläche für Bakterien, Hautpilze oder Viren, die Hautinfektionen auslösen können.

Allergien sollten nach Möglichkeit nicht in Eigenregie, sondern nach Anweisung eines Facharztes für Allergologie behandelt werden. Er hat das für eine gesicherte Diagnose und die Auswahl einer adäquaten Therapie notwendige Fachwissen. Denn: Auch die Behandlung mit einem nicht passenden Medikament, das ggf. keinerlei Wirkung zeigt, kann ebenso wie die Nicht-Behandlung zur Verschlimmerung bzw. Ausweitung der Beschwerden beitragen.




Allergischer
Schnupfen
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Wie kann sich allergischer Schnupfen äußern?

Wie kann sich ein allergischer Schnupfen äußern?

Eine ständig laufende Nase, die aber auch immer wieder plötzlich „dichtmacht“, Niesanfälle, tränende und juckende Augen ... Die Beschwerden, die mit einem allergischen Schnupfen einhergehen können, sind vielfältig. Den Betroffenen fällt die Abgrenzung zum „klassischen“ Schnupfen häufig nicht leicht, vor allem, wenn die Symptome mitten in der Erkältungssaison auftreten. Darüber hinaus leiden viele Betroffene wie bei einem grippalen Infekt an Kopfschmerzen, fühlen sich müde und schlapp.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Während der eine nach ein paar Wochen wieder aufatmen kann, hat der andere monatelang oder sogar das ganze Jahr über mit den Symptomen zu kämpfen. Der Grund: Allergischer Schnupfen kann ganz unterschiedliche Auslöser haben – solche, die an eine bestimmte Saison gebunden sind (wie z. B. bestimmte Gräser bei Heuschnupfen bzw. Pollenallergie) und solche, mit denen das Immunsystem das ganze Jahr über mehr oder weniger konstant konfrontiert wird (Hausstaubmilben, Tierhaare etc.).

 

Wie bei allen Allergieformen reagiert das Immunsystem beim allergischen Schnupfen überempfindlich auf eigentlich harmlose Substanzen in seiner Umwelt. Die Allergene gelangen dabei über die Atemluft in den menschlichen Organismus. Unabhängig vom spezifischen Auslöser sind die Prozesse, die danach im Körper ablaufen, jeweils die gleichen: Die Schleimhaut reagiert mit einer Entzündung auf den Eindringling, wenige Minuten, nachdem dieser eingeatmet wurde.

Auch wenn die Symptome nur mild ausgeprägt sind oder jeweils nur kurze Zeit anhalten: Eine frühzeitige und konsequente Behandlung nach ärztlicher Anweisung ist sehr wichtig, um einer Verschlimmerung der Beschwerden oder sogar einer Ausweitung der Symptome auf die unteren Atemwege in Form von allergischem Asthma nach Möglichkeit vorzubeugen. Auch geht es darum, mögliche Folgeerkrankungen nicht-allergischer Natur zu vermeiden: Menschen mit allergischem Schnupfen erkranken z. B. besonders häufig an Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung.

Wie kann sich ein allergischer Schnupfen äußern?

Eine ständig laufende Nase, die aber auch immer wieder plötzlich „dichtmacht“, Niesanfälle, tränende und juckende Augen ... Die Beschwerden, die mit einem allergischen Schnupfen einhergehen können, sind vielfältig. Den Betroffenen fällt die Abgrenzung zum „klassischen“ Schnupfen häufig nicht leicht, vor allem, wenn die Symptome mitten in der Erkältungssaison auftreten. Darüber hinaus leiden viele Betroffene wie bei einem grippalen Infekt an Kopfschmerzen, fühlen sich müde und schlapp.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Während der eine nach ein paar Wochen wieder aufatmen kann, hat der andere monatelang oder sogar das ganze Jahr über mit den Symptomen zu kämpfen. Der Grund: Allergischer Schnupfen kann ganz unterschiedliche Auslöser haben –  solche, die an eine bestimmte Saison gebunden sind (wie z. B. bestimmte Gräser bei Heuschnupfen bzw. Pollenallergie) und solche, mit denen das Immunsystem das ganze Jahr über mehr oder weniger konstant konfrontiert wird (Hausstaubmilben, Tierhaare etc.).

Wie bei allen Allergieformen reagiert das Immunsystem beim allergischen Schnupfen überempfindlich auf eigentlich harmlose Substanzen in seiner Umwelt. Die Allergene gelangen dabei über die Atemluft in den menschlichen Organismus. Unabhängig vom spezifischen Auslöser sind die Prozesse, die danach im Körper ablaufen, jeweils die gleichen: Die Schleimhaut reagiert mit einer Entzündung auf den Eindringling, wenige Minuten, nachdem dieser eingeatmet wurde.

Auch wenn die Symptome nur mild ausgeprägt sind oder jeweils nur kurze Zeit anhalten: Eine frühzeitige und konsequente Behandlung nach ärztlicher Anweisung ist sehr wichtig, um einer Verschlimmerung der Beschwerden oder sogar einer Ausweitung der Symptome auf die unteren Atemwege in Form von allergischem Asthma nach Möglichkeit vorzubeugen. Auch geht es darum, mögliche Folgeerkrankungen nicht-allergischer Natur zu vermeiden: Menschen mit allergischem Schnupfen erkranken z. B. besonders häufig an Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung.

Symptom-Checkliste

Die Heftigkeit und die Art der Symptome, die mit dem allergischen Schnupfen einhergehen, sind von Person zu Person verschieden und können sich auch bei ein und demselben Patienten im Zeitverlauf verändern. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

Zwei oder mehr der folgenden Symptome für länger als eine Stunde pro Tag

Verstopfte Nase/Atembeschwerden     Kopfschmerzen
Bindehautentzündung (rote, juckende Augen)     Jucken im Gaumen
Laufende Nase     Müdigkeit
Lautes, heftiges Niesen     Tränende Augen
Juckende Nase     Hustenreiz

Die Heftigkeit und die Art der Symptome, die mit dem allergischen Schnupfen einhergehen, sind von Person zu Person verschieden und können sich auch bei ein und demselben Patienten im Zeitverlauf verändern. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

Zwei oder mehr der folgenden Symptome für länger als eine Stunde pro Tag

 
Verstopfte Nase/Atembeschwerden
Kopfschmerzen
Bindehautentzündung (rote, juckende Augen)
Jucken im Gaumen
Laufende Nase
Müdigkeit
Lautes, heftiges Niesen
Tränende Augen
Juckende Nase
Hustenreiz
 

Gut zu wissen!

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine "Nachhilfe in Ärztelatein" bringt den Durchblick!

Wie wird Allergischer Schnupfen noch genannt?

Wissen on top

Nicht nur Eisbären leiden unter der Erderwärmung, auch für Menschen mit allergischem Schnupfen, die auf Pollen reagieren, stellt der Klimawandel ein Problem dar: Zum einen, da sich in Deutschland zunehmend exotische Pflanzenarten und damit neue potenzielle Allergene wohlfühlen. Zum anderen steigt das Pollenaufkommen durch deutlich ausgedehnte Blühzeiten. Die "Verschnaufpausen" für Pollenallergiker fallen in der Folge immer kürzer aus.

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine "Nachhilfe in Ärztelatein" bringt den Durchblick!

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Gut zu wissen!

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Wie wird Allergischer Schnupfen noch genannt?

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Nicht nur Eisbären leiden unter der Erderwärmung, auch für Menschen mit allergischem Schnupfen, die auf Pollen reagieren, stellt der Klimawandel ein Problem dar: zum einen, da sich in Deutschland zunehmend exotische Pflanzenarten und damit neue potenzielle Allergene wohlfühlen. Zum anderen steigt das Pollenaufkommen durch deutlich ausgedehnte Blühzeiten. Die "Verschnaufpausen" für Pollenallergiker fallen in der Folge immer kürzer aus.

Symptom-Checkliste

Die Heftigkeit und die Art der Symptome, die mit dem allergischen Schnupfen einhergehen, sind von Person zu Person verschieden und können sich auch bei ein und demselben Patienten im Zeitverlauf verändern. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

Zwei oder mehr der folgenden Symptome für länger als eine Stunde pro Tag

 

 
Verstopfte Nase/Atembeschwerden
Kopfschmerzen
Bindehautentzündung (rote, juckende Augen)
Jucken im Gaumen
Laufende Nase
Müdigkeit
Lautes, heftiges Niesen
Tränende Augen
Juckende Nase
Hustenreiz
 

Wie kann sich allergischer Schnupfen äußern?

Wie kann sich ein allergischer Schnupfen äußern?

Eine ständig laufende Nase, die aber auch immer wieder plötzlich „dichtmacht“, Niesanfälle, tränende und juckende Augen ... Die Beschwerden, die mit einem allergischen Schnupfen einhergehen können, sind vielfältig. Den Betroffenen fällt die Abgrenzung zum „klassischen“ Schnupfen häufig nicht leicht, vor allem, wenn die Symptome mitten in der Erkältungssaison auftreten. Darüber hinaus leiden viele Betroffene wie bei einem grippalen Infekt an Kopfschmerzen, fühlen sich müde und schlapp.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Während der eine nach ein paar Wochen wieder aufatmen kann, hat der andere monatelang oder sogar das ganze Jahr über mit den Symptomen zu kämpfen. Der Grund: Allergischer Schnupfen kann ganz unterschiedliche Auslöser haben –  solche, die an eine bestimmte Saison gebunden sind (wie z. B. bestimmte Gräser bei Heuschnupfen bzw. Pollenallergie) und solche, mit denen das Immunsystem das ganze Jahr über mehr oder weniger konstant konfrontiert wird (Hausstaubmilben, Tierhaare etc.).

Wie bei allen Allergieformen reagiert das Immunsystem beim allergischen Schnupfen überempfindlich auf eigentlich harmlose Substanzen in seiner Umwelt. Die Allergene gelangen dabei über die Atemluft in den menschlichen Organismus. Unabhängig vom spezifischen Auslöser sind die Prozesse, die danach im Körper ablaufen, jeweils die gleichen: Die Schleimhaut reagiert mit einer Entzündung auf den Eindringling, wenige Minuten, nachdem dieser eingeatmet wurde.

Auch wenn die Symptome nur mild ausgeprägt sind oder jeweils nur kurze Zeit anhalten: Eine frühzeitige und konsequente Behandlung nach ärztlicher Anweisung ist sehr wichtig, um einer Verschlimmerung der Beschwerden oder sogar einer Ausweitung der Symptome auf die unteren Atemwege in Form von allergischem Asthma nach Möglichkeit vorzubeugen. Auch geht es darum, mögliche Folgeerkrankungen nicht-allergischer Natur zu vermeiden: Menschen mit allergischem Schnupfen erkranken z. B. besonders häufig an Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung.

Allergisches
Asthma
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Wie kann sich allergisches Asthma äußern?

Wie kann sich allergisches Asthma äußern?

Chronischer Reizhusten, Kurzatmigkeit bis hin zu anfallsartiger Luftnot oder sogar Erstickungsgefühle, ein Engegefühl in der Brust, ggf. ein pfeifendes oder rasselndes Geräusch beim Atmen – die Symptome des allergischen Asthmas sind vielfältig und von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich. Während manche Beschwerden unmittelbar bzw. wenige Minuten nach Kontakt mit dem jeweiligen Allergen auftreten können, äußern sich andere mit zum Teil mehreren Stunden Verzögerung (sogenannte Spätreaktion). Insbesondere wenn sie sich das erste Mal zeigen, verwechseln die Betroffenen die Symptome häufig mit erkältungsbedingtem Husten.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Wie der Name schon nahelegt, ist diese Form des Asthma bronchiale auf allergische Auslöser zurückzuführen. Besonders häufig sind Katzenhaare und Hausstaubmilben für die Anfälle verantwortlich, Allergene also, denen der Organismus mehr oder weniger das ganze Jahr über ausgesetzt ist. Aber oft reagieren Menschen mit allergischem Asthma auch auf andere Substanzen wie bestimmte Pollen, Haare anderer Tierarten oder Schimmelpilze.

Wie bei allen Allergieformen antwortet das Immunsystem beim allergischen Asthma auf eigentlich harmlose Substanzen in einer übersteigerten Weise. In diesem Fall betrifft die durch die Allergene provozierte Entzündungsreaktion die unteren Atemwege.

Es kommt zu einer Schwellung der Schleimhaut in den Bronchien und zur Bildung eines hartnäckigen Schleims sowie einer Verkrampfung der Atemmuskulatur. Die Atmung wird so zum Teil sehr stark beeinträchtigt.

Aufgrund des sehr ähnlichen Aufbaus der Schleimhäute der Nase und der Bronchien erkranken Menschen mit allergischem Schnupfen im Zeitverlauf häufig auch an allergischem Asthma. Umgekehrt leiden Asthmatiker oft zusätzlich an allergischem Schnupfen.

Wie kann sich allergisches Asthma äußern?

Chronischer Reizhusten, Kurzatmigkeit bis hin zu anfallsartiger Luftnot oder sogar Erstickungsgefühle, ein Engegefühl in der Brust, ggf. ein pfeifendes oder rasselndes Geräusch beim Atmen – die Symptome des allergischen Asthmas sind vielfältig und von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich. Während manche Beschwerden unmittelbar bzw. wenige Minuten nach Kontakt mit dem jeweiligen Allergen eintreten können, äußern sich andere mit zum Teil mehreren Stunden Verzögerung (sogenannte Spätreaktion). Insbesondere wenn sie sich das erste Mal zeigen, verwechseln die Betroffenen die Symptome häufig mit erkältungsbedingtem Husten.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Wie der Name schon nahelegt, ist diese Form des Asthma bronchiale auf allergische Auslöser zurückzuführen. Besonders häufig sind Katzenhaare und Hausstaubmilben für die Anfälle verantwortlich, Allergene also, denen der Organismus mehr oder weniger das ganze Jahr über ausgesetzt ist. Aber oft reagieren Menschen mit allergischem Asthma auch auf andere Substanzen wie bestimmte Pollen, Haare anderer Tierarten oder Schimmelpilze.

Wie bei allen Allergieformen antwortet das Immunsystem beim allergischen Asthma auf eigentlich harmlose Substanzen in einer übersteigerten Weise. In diesem Fall betrifft die durch die Allergene provozierte Entzündungsreaktion die unteren Atemwege.

Es kommt zu einer Schwellung der Schleimhaut in den Bronchien und zur Bildung eines hartnäckigen Schleims sowie einer Verkrampfung der Atemmuskulatur. Die Atmung wird so zum Teil sehr stark beeinträchtigt.

Aufgrund des sehr ähnlichen Aufbaus der Schleimhäute der Nase und der Bronchien erkranken Menschen mit allergischem Schnupfen im Zeitverlauf häufig auch an allergischem Asthma. Umgekehrt leiden Asthmatiker oft zusätzlich an allergischem Schnupfen.

Symptom-Checkliste

Die Symptome beim allergischen Asthma sind vielfältig und treten zum Teil auch stark zeitverzögert auf. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

 
Wiederholtes Auftreten anfallsartiger, oftmals nächtlicher Atemnot
Brustenge
Husten mit und ohne Auswurf
Pfeifende Atemgeräusche („Giemen“)
Erschöpfung, Angst, Unruhe
 
     
Kurzatmigkeit
Erschwertes und verlängertes Ausatmen
Keine Luft mehr zum Sprechen
Bläuliches Verfärben der Lippen, später der Haut aufgrund des Sauerstoffmangels im Blut
 

Die Symptome beim allergischen Asthma sind vielfältig und treten zum Teil auch stark zeitverzögert auf. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

 
Wiederholtes Auftreten anfallsartiger, oftmals nächtlicher Atemnot
Brustenge
Husten mit und ohne Auswurf
Pfeifende Atemgeräusche („Giemen“)
Erschöpfung, Angst, Unruhe
Kurzatmigkeit
Erschwertes und verlängertes Ausatmen
Keine Luft mehr zum Sprechen
Bläuliches Verfärben der Lippen, später der Haut aufgrund des Sauerstoffmangels im Blut
 

Gut zu wissen!

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

Wie wird Allergisches Asthma noch genannt?

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Je früher es im Lebensverlauf zu ersten Anfällen kommt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich dabei um die allergische Asthma-Form handelt. Ältere Erwachsene leiden meist unter der nicht-allergischen Variante oder einer Mischform.

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Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

Wie wird Allergisches Asthma noch genannt?

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Je früher es im Lebensverlauf zu ersten Anfällen kommt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich dabei um die allergische Asthma-Form handelt. Ältere Erwachsene leiden meist unter der nicht-allergischen Variante oder einer Mischform.

Wie kann sich allergisches Asthma äußern?

Wie kann sich allergisches Asthma äußern?

Chronischer Reizhusten, Kurzatmigkeit bis hin zu anfallsartiger Luftnot oder sogar Erstickungsgefühle, ein Engegefühl in der Brust, ggf. ein pfeifendes oder rasselndes Geräusch beim Atmen – die Symptome des allergischen Asthmas sind vielfältig und von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich. Während manche Beschwerden unmittelbar bzw. wenige Minuten nach Kontakt mit dem jeweiligen Allergen eintreten können, äußern sich andere mit zum Teil mehreren Stunden Verzögerung (sogenannte Spätreaktion). Insbesondere wenn sie sich das erste Mal zeigen, verwechseln die Betroffenen die Symptome häufig mit erkältungsbedingtem Husten.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Wie der Name schon nahelegt, ist diese Form des Asthma bronchiale auf allergische Auslöser zurückzuführen. Besonders häufig sind Katzenhaare und Hausstaubmilben für die Anfälle verantwortlich, Allergene also, denen der Organismus mehr oder weniger das ganze Jahr über ausgesetzt ist. Aber oft reagieren Menschen mit allergischem Asthma auch auf andere Substanzen wie bestimmte Pollen, Haare anderer Tierarten oder Schimmelpilze.

Wie bei allen Allergieformen antwortet das Immunsystem beim allergischen Asthma auf eigentlich harmlose Substanzen in einer übersteigerten Weise. In diesem Fall betrifft die durch die Allergene provozierte Entzündungsreaktion die unteren Atemwege.

Es kommt zu einer Schwellung der Schleimhaut in den Bronchien und zur Bildung eines hartnäckigen Schleims sowie einer Verkrampfung der Atemmuskulatur. Die Atmung wird so zum Teil sehr stark beeinträchtigt.

Aufgrund des sehr ähnlichen Aufbaus der Schleimhäute der Nase und der Bronchien erkranken Menschen mit allergischem Schnupfen im Zeitverlauf häufig auch an allergischem Asthma. Umgekehrt leiden Asthmatiker oft zusätzlich an allergischem Schnupfen.

Symptom-Checkliste

Die Symptome beim allergischen Asthma sind vielfältig und treten zum Teil auch stark zeitverzögert auf. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

 
Wiederholtes Auftreten anfallsartiger, oftmals nächtlicher Atemnot
Brustenge
Husten mit und ohne Auswurf
Pfeifende Atemgeräusche („Giemen“)
Erschöpfung, Angst, Unruhe
Kurzatmigkeit
Erschwertes und verlängertes Ausatmen
Keine Luft mehr zum Sprechen
Bläuliches Verfärben der Lippen, später der Haut aufgrund des Sauerstoffmangels im Blut
 

Gut zu wissen!

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Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

Wie wird Allergisches Asthma noch genannt?

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Je früher es im Lebensverlauf zu ersten Anfällen kommt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich dabei um die allergische Asthma-Form handelt. Ältere Erwachsene leiden meist unter der nicht-allergischen Variante oder einer Mischform.

Neurodermitis
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Wie kann sich Neurodermitis äußern?

Wie kann sich eine Neurodermitis äußern?

Typisch für eine Neurodermitis ist chronisch trockene, schuppige und gerötete Haut – häufig begleitet von ausgeprägtem Juckreiz. Vermehrtes Kratzen führt in der Folge zu weiteren Hautschädigungen und noch mehr Juckreiz – ein Juck-Kratz-Kreislauf beginnt. Veränderungen geschehen häufig schubweise: Phasen mit stärkeren Beschwerden wechseln sich ab mit Phasen, in denen kaum Symptome auftreten.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Die Entstehung einer Neurodermitis scheint von verschiedenen Faktoren und ihrem Zusammenspiel abhängig zu sein. Die Neurodermitis selbst ist keine Allergie, allerdings können Allergene Neurodermitis-Schübe auslösen. In diesem Zusammenhang spielt offenbar die so genannte Barrierefunktion der Haut eine wichtige Rolle: Sie ist bei Menschen mit Neurodermitis gestört – oft erblich bedingt.

 

Die trockene und sehr sensible Haut bietet keinen ausreichenden Schutz gegenüber Reizen aus der Umwelt: Das Immunsystem ist ihnen daher stärker ausgesetzt, als dies bei „Haut-Gesunden“ der Fall ist. So reagiert das Immunsystem wie bei allen Allergieformen in übertriebener Art und Weise auf bestimmte Substanzen, die für Nicht-Betroffene kein Problem darstellen. Besonders häufig sind Allergene wie Pollen, Tierhaare, bestimmte Nahrungsmittel oder Hausstaubmilben für die Auslösung eines Neurodermitis-Schubs verantwortlich.

Der Arzt fragt bei der Diagnose der Erkrankung in der Regel u. a. ab, ob der Betroffene oder enge Blutsverwandte unter anderen Allergieformen wie Lebensmittelallergien oder allergischem Asthma leiden. Dies verdeutlicht nochmals, wie eng die einzelnen atopischen Erkrankungen miteinander in Zusammenhang stehen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.neurodermitistherapie.info

Wie kann sich eine Neurodermitis äußern?

Typisch für eine Neurodermitis ist chronisch trockene, schuppige und gerötete Haut – häufig begleitet von ausgeprägtem Juckreiz. Vermehrtes Kratzen führt in der Folge zu weiteren Hautschädigungen und noch mehr Juckreiz – ein Juck-Kratz-Kreislauf beginnt. Veränderungen geschehen häufig schubweise: Phasen mit stärkeren Beschwerden wechseln sich ab mit Phasen, in denen kaum Symptome auftreten.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Die Entstehung einer Neurodermitis scheint von verschiedenen Faktoren und ihrem Zusammenspiel abhängig zu sein. Die Neurodermitis selbst ist keine Allergie, allerdings können Allergene Neurodermitis-Schübe auslösen. In diesem Zusammenhang spielt offenbar die so genannte Barrierefunktion der Haut eine wichtige Rolle: Sie ist bei Menschen mit Neurodermitis gestört - oft erblich bedingt. Die trockene und sehr sensible Haut bietet keinen ausreichenden Schutz gegenüber Reizen aus der Umwelt: Das Immunsystem ist ihnen daher stärker ausgesetzt, als dies bei „Haut-Gesunden“ der Fall ist. So reagiert das Immunsystem wie bei allen Allergieformen in übertriebener Art und Weise auf bestimmte Substanzen, die für Nicht-Betroffene kein Problem darstellen. Besonders häufig sind dann Allergene wie Pollen, Tierhaare, bestimmte Nahrungsmittel oder Hausstaubmilben für die Auslösung eines Neurodermitis-Schubs verantwortlich.

Der Arzt fragt bei der Diagnose der Erkrankung in der Regel u. a. ab, ob der Betroffene oder enge Blutsverwandte unter anderen Allergieformen wie Lebensmittelallergien oder allergischem Asthma leiden. Dies verdeutlicht nochmals, wie eng die einzelnen atopischen Erkrankungen miteinander in Zusammenhang stehen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.neurodermitistherapie.info

Symptom-Checkliste

Die Neurodermitis kann sich von Patient zu Patient in Hinblick auf die Stärke ihrer Symptome und die betroffenen Körperstellen unterschiedlich äußern. Auch können sich Erscheinungsbild und Heftigkeit der Schübe im Laufe eines Lebens individuell verändern. Unsere Symptom-Checkliste gibt eine Übersicht über potenzielle Beschwerden bei Neurodermitis:

Hauterscheinungen variieren je nach Stadium (akut oder chronisch) und Lebensalter

Im frühen Kindesalter:

 
Ekzeme im Gesicht, auf der Kopfhaut und streckseitig
 
     
Später häufig Ekzeme in Knie- und Armbeugen
 

Bei Erwachsenen:

 
Abhängig von Hautbelastung auch Handekzeme oder sog. Prurigoform mit stark juckenden Knötchen und Knoten
 
   

Minimalversion der Neurodermitis:

 
Entzündung der Lippen
Eingerissene Mundwinkel
Eingerissene Ohrläppchen
Brustwarzenekzem
Schuppende Rötungen und Einrisse im Bereich der Finger- und/oder Zehenkuppen
Weißer Dermographismus (Kratzen der Haut zeigt statt normaler roter eine weiße Streifung)
 
     
Gesichtsblässe
Dunkle Augenschatten
Gedoppelte Unterlidfalte (Dennie-Morgan-Falte)
Nachtruhe erheblich gestört
Leistungsfähigkeit am Tag gestört
 

Die Neurodermitis kann sich von Patient zu Patient in Hinblick auf die Stärke ihrer Symptome und die betroffenen Körperstellen unterschiedlich äußern. Auch können sich Erscheinungsbild und Heftigkeit der Schübe im Laufe eines Lebens individuell verändern. Unsere Symptom-Checkliste gibt eine Übersicht über potenzielle Beschwerden bei Neurodermitis:

Hauterscheinungen variieren je nach Stadium (akut oder chronisch) und Lebensalter

Im frühen Kindesalter:

 
Ekzeme im Gesicht, auf der Kopfhaut und streckseitig
Später häufig Ekzeme in Knie- und Armbeugen
 

Bei Erwachsenen:

 
Abhängig von Hautbelastung auch Handekzeme oder sog. Prurigoform mit stark juckenden Knötchen und Knoten
 

Minimalversion der Neurodermitis:

 
Entzündung der Lippen
Eingerissene Mundwinkel
Eingerissene Ohrläppchen
Brustwarzenekzem
Schuppende Rötungen und Einrisse im Bereich der Finger- und/oder Zehenkuppen
Weißer Dermographismus (Kratzen der Haut zeigt statt normaler roter eine weiße Streifung)
Gesichtsblässe
Dunkle Augenschatten
Gedoppelte Unterlidfalte (Dennie-Morgan-Falte)
Nachtruhe erheblich gestört
Leistungsfähigkeit am Tag gestört
 

Gut zu wissen!

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Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

Wie wird die Erkrankung noch genannt?

Mediziner-Einmaleins

Der im normalen Sprachgebrauch sehr häufig verwendete Begriff Neurodermitis setzt sich aus den griechischen Wörtern neuron (Nervenzelle), derma (Haut) und der für Entzündungsprozesse stehenden Endung -itis zusammen. Manche Mediziner lehnen diese Bezeichnung ab, da sie nahelegt, Ursache der Hautveränderungen sei eine Entzündung der Nerven. Genau das hatte man bei der „Erfindung“ des Wortes Neurodermitis im 19. Jahrhundert nämlich auch angenommen.

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Wie wird die Erkrankung noch genannt?

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Der im normalen Sprachgebrauch sehr häufig verwendete Begriff Neurodermitis setzt sich aus den griechischen Wörtern neuron (Nervenzelle), derma (Haut) und der für Entzündungsprozesse stehenden Endung -itis zusammen. Manche Mediziner lehnen diese Bezeichnung ab, da sie nahelegt, Ursache der Hautveränderungen sei eine Entzündung der Nerven. Genau das hatte man bei der „Erfindung“ des Wortes Neurodermitis im 19. Jahrhundert nämlich auch angenommen.

Wie kann sich Neurodermitis äußern?

Wie kann sich eine Neurodermitis äußern?

Typisch für eine Neurodermitis ist chronisch trockene, schuppige und gerötete Haut – häufig begleitet von ausgeprägtem Juckreiz. Vermehrtes Kratzen führt in der Folge zu weiteren Hautschädigungen und noch mehr Juckreiz – ein Juck-Kratz-Kreislauf beginnt. Veränderungen geschehen häufig schubweise: Phasen mit stärkeren Beschwerden wechseln sich ab mit Phasen, in denen kaum Symptome auftreten.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Die Entstehung einer Neurodermitis scheint von verschiedenen Faktoren und ihrem Zusammenspiel abhängig zu sein. Die Neurodermitis selbst ist keine Allergie, allerdings können Allergene Neurodermitis-Schübe auslösen. In diesem Zusammenhang spielt offenbar die so genannte Barrierefunktion der Haut eine wichtige Rolle: Sie ist bei Menschen mit Neurodermitis gestört - oft erblich bedingt. Die trockene und sehr sensible Haut bietet keinen ausreichenden Schutz gegenüber Reizen aus der Umwelt: Das Immunsystem ist ihnen daher stärker ausgesetzt, als dies bei „Haut-Gesunden“ der Fall ist. So reagiert das Immunsystem wie bei allen Allergieformen in übertriebener Art und Weise auf bestimmte Substanzen, die für Nicht-Betroffene kein Problem darstellen. Besonders häufig sind dann Allergene wie Pollen, Tierhaare, bestimmte Nahrungsmittel oder Hausstaubmilben für die Auslösung eines Neurodermitis-Schubs verantwortlich.

Der Arzt fragt bei der Diagnose der Erkrankung in der Regel u. a. ab, ob der Betroffene oder enge Blutsverwandte unter anderen Allergieformen wie Lebensmittelallergien oder allergischem Asthma leiden. Dies verdeutlicht nochmals, wie eng die einzelnen atopischen Erkrankungen miteinander in Zusammenhang stehen.

Symptom-Checkliste

Die Neurodermitis kann sich von Patient zu Patient in Hinblick auf die Stärke ihrer Symptome und die betroffenen Körperstellen unterschiedlich äußern. Auch können sich Erscheinungsbild und Heftigkeit der Schübe im Laufe eines Lebens individuell verändern. Unsere Symptom-Checkliste gibt eine Übersicht über potenzielle Beschwerden bei Neurodermitis:

Hauterscheinungen variieren je nach Stadium (akut oder chronisch) und Lebensalter

Im frühen Kindesalter:

 
Ekzeme im Gesicht, auf der Kopfhaut und streckseitig
Später häufig Ekzeme in Knie- und Armbeugen
 

Bei Erwachsenen:

 
Abhängig von Hautbelastung auch Handekzeme oder sog. Prurigoform mit stark juckenden Knötchen und Knoten
 

Minimalversion der Neurodermitis:

 
Entzündung der Lippen
Eingerissene Mundwinkel
Eingerissene Ohrläppchen
Brustwarzenekzem
Schuppende Rötungen und Einrisse im Bereich der Finger- und/oder Zehenkuppen
Weißer Dermographismus (Kratzen der Haut zeigt statt normaler roter eine weiße Streifung)
Gesichtsblässe
Dunkle Augenschatten
Gedoppelte Unterlidfalte (Dennie-Morgan-Falte)
Nachtruhe erheblich gestört
Leistungsfähigkeit am Tag gestört
 

Gut zu wissen!

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

Wie wird die Erkrankung noch genannt?

Mediziner-Einmaleins

Der im normalen Sprachgebrauch sehr häufig verwendete Begriff Neurodermitis setzt sich aus den griechischen Wörtern neuron (Nervenzelle), derma (Haut) und der für Entzündungsprozesse stehenden Endung -itis zusammen. Manche Mediziner lehnen diese Bezeichnung ab, da sie nahelegt, Ursache der Hautveränderungen sei eine Entzündung der Nerven. Genau das hatte man bei der „Erfindung“ des Wortes Neurodermitis im 19. Jahrhundert nämlich auch angenommen.

Allergischer
Schock
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Wie kann sich ein allergischer Schock äußern?

Wie kann sich ein allergischer Schock äußern?

Ein allergischer Schock, die schwerste Ausprägung aller Allergien vom Sofort-Typ, äußert sich innerhalb von kurzer Zeit (zum Teil bereits nach wenigen Sekunden) nach Kontakt mit dem Auslöser und oft an verschiedenen Organen bzw. Körperregionen gleichzeitig. In den meisten Fällen reagiert zunächst die Haut, z. B. in Form von Rötungen und Wassereinlagerungen/Quaddeln, geschwollenen Augenlidern und Lippen etc. Da eine schnelle Ausweitung der Symptome nicht auszuschließen ist, sollten die Patienten beobachtet werden.

Besonders kritisch wird es, wenn Atembeschwerden (asthmaähnliche Symptome mit Hustenreiz, Atemnot etc.) und Herz-Kreislauf-Probleme (Schwindel, abfallender Blutdruck etc.) auftreten – dann besteht potenziell Lebensgefahr. Wenn die Beschwerden durch ein Nahrungsmittel ausgelöst wurden, reagiert der Körper zudem mit Verdauungsstörungen wie Erbrechen und Durchfall, um das Allergen möglichst schnell wieder aus dem Organismus zu entfernen.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Tritt ein schwerer allergischer Schock auf, sind meist bestimmte Lebensmittel (z. B. Nüsse, Milch, Fisch, Sellerie oder Schalentiere), Insektengifte (z. B. Bienengift) oder Medikamente wie Antibiotika, Schmerz- und Narkosemittel dafür verantwortlich. Viele Menschen reagieren zudem heftig auf Naturlatex, der z. B. bei medizinischen Handschuhen häufig Verwendung findet. Aber auch mit der Atemluft aufgenommene Allergene wie Pollen, Hausstaub oder Tierhaare etc. kommen als Auslöser in Frage.

 

Wie bei allen Allergieformen handelt es sich beim allergischen Schock um eine übertriebene Antwort des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen. Die Symptome sind in diesem Fall allerdings nicht örtlich begrenzt, sondern können den gesamten Organismus betreffen. Im Zuge des Entzündungsprozesses wird dabei der Botenstoff Histamin in besonders großer Menge ausgeschüttet. Dies kann verheerende Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Vor allem Menschen, die schon unter bestimmten Allergieformen leiden, müssen bei plötzlich auftretenden Beschwerden immer die Möglichkeit eines allergischen Schocks in Betracht ziehen. Patienten, die in der Vergangenheit bereits einen oder mehrere allergische Schocks erlitten haben, tragen ein gesteigertes Risiko, dass die Symptome beim nächsten Mal heftiger ausfallen. Sie sollten immer ein vom Arzt verordnetes Notfallmedikament bei sich tragen und auch ihre Angehörigen, Freunde und Kollegen darüber informieren, wie dieses im Ernstfall anzuwenden ist.

Auf der Website des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e. V. finden Sie weitere nützliche Hinweise: www.daab.de

Wie kann sich ein allergischer Schock äußern?

Ein allergischer Schock, die schwerste Ausprägung aller Allergieformen, äußert sich innerhalb von kurzer Zeit (zum Teil bereits nach wenigen Sekunden) nach Kontakt mit dem Auslöser und oft an verschiedenen Organen bzw. Körperregionen gleichzeitig. In den meisten Fällen reagiert zunächst die Haut, z. B. in Form von Rötungen und Wassereinlagerungen/Quaddeln, geschwollenen Augenlidern und Lippen etc. Da eine schnelle Ausweitung der Symptome nicht auszuschließen ist, sollten die Patienten beobachtet werden.

Besonders kritisch wird es, wenn Atembeschwerden (asthmaähnliche Symptome mit Hustenreiz, Atemnot etc.) und Herz-Kreislauf-Probleme (Schwindel, abfallender Blutdruck etc.) auftreten – dann besteht potenziell Lebensgefahr. Wenn die Beschwerden durch ein Nahrungsmittel ausgelöst wurden, reagiert der Körper zudem mit Verdauungsstörungen wie Erbrechen und Durchfall, um das Allergen möglichst schnell wieder aus dem Organismus zu entfernen.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Tritt ein schwerer allergischer Schock auf, sind meist bestimmte Lebensmittel (z. B. Nüsse, Milch, Fisch, Sellerie oder Schalentiere), Insektengifte (z. B. Bienengift) oder Medikamente wie Antibiotika, Schmerz- und Narkosemittel dafür verantwortlich. Viele Menschen reagieren zudem heftig auf Naturlatex, der z. B. bei medizinischen Handschuhen häufig Verwendung findet. Aber auch mit der Atemluft aufgenommene Allergene wie Pollen, Hausstaub oder Tierhaare etc. kommen als Auslöser in Frage.

Wie bei allen Allergieformen handelt es sich beim allergischen Schock um eine übertriebene Antwort des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen. Die Symptome sind in diesem Fall allerdings nicht örtlich begrenzt, sondern können den gesamten Organismus betreffen. Im Zuge des Entzündungsprozesses wird dabei der Botenstoff Histamin in besonders großer Menge ausgeschüttet. Dies kann verheerende Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Vor allem Menschen, die schon unter bestimmten Allergieformen leiden, müssen bei plötzlich auftretenden Beschwerden immer die Möglichkeit eines allergischen Schocks in Betracht ziehen. Patienten, die in der Vergangenheit bereits einen oder mehrere allergische Schocks erlitten haben, tragen ein gesteigertes Risiko, dass die Symptome beim nächsten Mal heftiger ausfallen. Sie sollten immer ein vom Arzt verordnetes Notfallmedikament bei sich tragen und auch ihre Angehörigen, Freunde und Kollegen darüber informieren, wie dieses im Ernstfall anzuwenden ist.

Auf der Website des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e. V. finden Sie weitere nützliche Hinweise: www.daab.de

Symptom-Checkliste

Die Symptome beim allergischen Schock reichen von bloßen Hautreaktionen bis hin zu Beschwerden, die ein Organversagen nach sich ziehen. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

 
Hautrötungen
Schwellungen durch Wassereinlagerungen (Quaddeln, Ödeme)
Jucken, Brennen sowie Hitzegefühl unter Zunge, im Rachen und besonderes in Handtellern und Fußsohlen
Schluckbeschwerden, vermehrte Schweiß- und Speichelbildung, Schwellung des Rachens und/oder Verkrampfung der Bronchialmuskulatur
Atemnot
 
   
Niedriger Puls
Sinkender Blutdruck
Herzrasen
Kreislaufschock
Bewusstlosigkeit
 

Die Symptome beim allergischen Schock reichen von bloßen Hautreaktionen bis hin zu Beschwerden, die ein Organversagen nach sich ziehen. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

 
Hautrötungen
Schwellungen durch Wassereinlagerungen (Quaddeln, Ödeme)
Jucken, Brennen sowie Hitzegefühl unter Zunge, im Rachen und besonderes in Handtellern und Fußsohlen
Schluckbeschwerden, vermehrte Schweiß- und Speichelbildung, Schwellung des Rachens und/oder Verkrampfung der Bronchialmuskulatur
Atemnot
Niedriger Puls
Sinkender Blutdruck
Herzrasen
Kreislaufschock
Bewusstlosigkeit
 

Gut zu wissen!

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

 Wie wird ein Allergischer Schock noch genannt?

Wissen on top

Ein allergischer Schock kann zum Teil schon durch Kontakt mit kleinsten Mengen des Allergens ausgelöst werden. Beispielsweise kann schon intensives Küssen mit einem Partner, der vorher Erdnüsse zu sich genommen hat, bei Menschen mit Erdnuss-Allergie lebensbedrohliche Symptome hervorrufen.

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

 

Wie wird ein Allergischer Schock noch genannt?

Wissen on top

Ein allergischer Schock kann zum Teil schon durch Kontakt mit kleinsten Mengen des Allergens ausgelöst werden. Beispielsweise kann schon intensives Küssen mit einem Partner, der vorher Erdnüsse zu sich genommen hat, bei Menschen mit Erdnuss-Allergie lebensbedrohliche Symptome hervorrufen.

Gut zu wissen!

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

 

Wie wird ein Allergischer Schock noch genannt?

Wissen on top

Ein allergischer Schock kann zum Teil schon durch Kontakt mit kleinsten Mengen des Allergens ausgelöst werden. Beispielsweise kann schon intensives Küssen mit einem Partner, der vorher Erdnüsse zu sich genommen hat, bei Menschen mit Erdnuss-Allergie lebensbedrohliche Symptome hervorrufen.

Symptom-Checkliste

Die Symptome beim allergischen Schock reichen von bloßen Hautreaktionen bis hin zu Beschwerden, die ein Organversagen nach sich ziehen. Unsere Symptom-Checkliste bietet eine Übersicht über potenzielle und häufig beobachtete Beschwerden:

 
Hautrötungen
Schwellungen durch Wassereinlagerungen (Quaddeln, Ödeme)
Jucken, Brennen sowie Hitzegefühl unter Zunge, im Rachen und besonderes in Handtellern und Fußsohlen
Schluckbeschwerden, vermehrte Schweiß- und Speichelbildung, Schwellung des Rachens und/oder Verkrampfung der Bronchialmuskulatur
Atemnot
Niedriger Puls
Sinkender Blutdruck
Herzrasen
Kreislaufschock
Bewusstlosigkeit
 

Wie kann sich ein allergischer Schock äußern?

Wie kann sich ein allergischer Schock äußern?

Ein allergischer Schock, die schwerste Ausprägung aller Allergieformen, äußert sich innerhalb von kurzer Zeit (zum Teil bereits nach wenigen Sekunden) nach Kontakt mit dem Auslöser und oft an verschiedenen Organen bzw. Körperregionen gleichzeitig. In den meisten Fällen reagiert zunächst die Haut, z. B. in Form von Rötungen und Wassereinlagerungen/Quaddeln, geschwollenen Augenlidern und Lippen etc. Da eine schnelle Ausweitung der Symptome nicht auszuschließen ist, sollten die Patienten beobachtet werden.

Besonders kritisch wird es, wenn Atembeschwerden (asthmaähnliche Symptome mit Hustenreiz, Atemnot etc.) und Herz-Kreislauf-Probleme (Schwindel, abfallender Blutdruck etc.) auftreten – dann besteht potenziell Lebensgefahr. Wenn die Beschwerden durch ein Nahrungsmittel ausgelöst wurden, reagiert der Körper zudem mit Verdauungsstörungen wie Erbrechen und Durchfall, um das Allergen möglichst schnell wieder aus dem Organismus zu entfernen.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Tritt ein schwerer allergischer Schock auf, sind meist bestimmte Lebensmittel (z. B. Nüsse, Milch, Fisch, Sellerie oder Schalentiere), Insektengifte (z. B. Bienengift) oder Medikamente wie Antibiotika, Schmerz- und Narkosemittel dafür verantwortlich. Viele Menschen reagieren zudem heftig auf Naturlatex, der z. B. bei medizinischen Handschuhen häufig Verwendung findet. Aber auch mit der Atemluft aufgenommene Allergene wie Pollen, Hausstaub oder Tierhaare etc. kommen als Auslöser in Frage.

Wie bei allen Allergieformen handelt es sich beim allergischen Schock um eine übertriebene Antwort des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen. Die Symptome sind in diesem Fall allerdings nicht örtlich begrenzt, sondern können den gesamten Organismus betreffen. Im Zuge des Entzündungsprozesses wird dabei der Botenstoff Histamin in besonders großer Menge ausgeschüttet. Dies kann verheerende Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Vor allem Menschen, die schon unter bestimmten Allergieformen leiden, müssen bei plötzlich auftretenden Beschwerden immer die Möglichkeit eines allergischen Schocks in Betracht ziehen. Patienten, die in der Vergangenheit bereits einen oder mehrere allergische Schocks erlitten haben, tragen ein gesteigertes Risiko, dass die Symptome beim nächsten Mal heftiger ausfallen. Sie sollten immer ein vom Arzt verordnetes Notfallmedikament bei sich tragen und auch ihre Angehörigen, Freunde und Kollegen darüber informieren, wie dieses im Ernstfall anzuwenden ist.

Nahrungsmittel-
allergie
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Wie kann sich eine Nahrungsmittelallergie äußern?

Was sind Anzeichen/Symptome einer Nahrungsmittelallergie?

Die Symptome einer Nahrungsmittelallergie können sehr unterschiedlich sein. Die Diagnosestellung sollte daher in jedem Fall durch einen Facharzt für Allergologie oder einen allergieerfahrenen Hausarzt erfolgen. Am häufigsten sind Reaktionen im Mund- und Rachenraum wie bspw. eine pelzige Zunge, geschwollene Lippen oder ein juckender Rachen. Zudem treten oft Hautveränderungen wie Rötungen, Juckreiz, Quaddeln oder Schwellungen auf. Auch tränende Augen, eine laufende Nase, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bis hin zu Husten, Asthma-Anfällen und Atemnot sind keine Seltenheit. In schweren Fällen kann die Allergie zu Kreislaufversagen führen und sogar lebensbedrohlich werden. Je nachdem, welche Allergene die Reaktion auslösen, treten die Symptome innerhalb von wenigen Minuten bis Tagen auf.

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Wie bei allen allergischen Reaktionen handelt es sich bei der Nahrungsmittelallergie um eine Überreaktion des Immunsystems. Im Fall der Nahrungsmittelallergie richtet sich diese Reaktion meist gegen bestimmte Proteine in Lebensmitteln. Dabei spielen sowohl genetische als auch Umweltfaktoren eine Rolle. Betroffene leiden daher oft auch unter anderen Erkrankungen des sogenannten „atopischen Formenkreises“ wie Neurodermitis, Asthma oder allergischem Schnupfen. Häufig tritt die Nahrungsmittelallergie daher in Kombination mit anderen Allergien auf. So können sich z. B. die Symptome einer Neurodermitis durch bestimmte Lebensmittel verschlimmern; Pollenallergiker können gleichzeitig gegen bestimmte Obst- und Gemüsesorten allergisch sein, wenn sich die enthaltenen Allergene ähneln (Kreuzallergien). Prinzipiell kann jedes Nahrungsmittel eine Allergie auslösen. Für Kinder können vor allem Kuhmilch, Hühnereier, Soja, Weizen und Erdnüsse problematisch sein. Erwachsene Allergiker reagieren häufig sensibel auf Haselnüsse, Sellerie, Obst und Fisch, aber auch auf Hülsenfrüchte oder Soja.

Hier finden Sie nützliche Hinweise zum Thema Nussallergie: www.nussallergie.org

Was sind Anzeichen/Symptome einer Nahrungsmittelallergie?

Die Symptome einer Nahrungsmittelallergie können sehr unterschiedlich sein. Die Diagnosestellung sollte daher in jedem Fall durch einen Facharzt für Allergologie oder einen allergieerfahrenen Hausarzt erfolgen. Am häufigsten sind Reaktionen im Mund- und Rachenraum wie bspw. eine pelzige Zunge, geschwollene Lippen oder ein juckender Rachen. Zudem treten oft Hautveränderungen wie Rötungen, Juckreiz, Quaddeln oder Schwellungen auf. Auch tränende Augen, eine laufende Nase, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bis hin zu Husten, Asthma-Anfällen und Atemnot sind keine Seltenheit. In schweren Fällen kann die Allergie zu Kreislaufversagen führen und sogar lebensbedrohlich werden. Je nachdem, welche Allergene die Reaktion auslösen, treten die Symptome innerhalb von wenigen Minuten bis Tagen auf.

 

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Wie bei allen allergischen Reaktionen handelt es sich bei der Nahrungsmittelallergie um eine Überreaktion des Immunsystems. Im Fall der Nahrungsmittelallergie richtet sich diese Reaktion meist gegen bestimmte Proteine in Lebensmitteln. Dabei spielen sowohl genetische als auch Umweltfaktoren eine Rolle. Betroffene leiden daher oft auch unter anderen Erkrankungen des sogenannten „atopischen Formenkreises“ wie Neurodermitis, Asthma oder allergischem Schnupfen. Häufig tritt die Nahrungsmittelallergie daher in Kombination mit anderen Allergien auf. So können sich z. B. die Symptome einer Neurodermitis durch bestimmte Lebensmittel verschlimmern; Pollenallergiker können gleichzeitig gegen bestimmte Obst- und Gemüsesorten allergisch sein, wenn sich die enthaltenen Allergene ähneln (Kreuzallergien). Prinzipiell kann jedes Nahrungsmittel eine Allergie auslösen. Für Kinder können vor allem Kuhmilch, Hühnereier, Soja, Weizen und Erdnüsse problematisch sein. Erwachsene Allergiker reagieren häufig sensibel auf Haselnüsse, Sellerie, Obst und Fisch, aber auch auf Hülsenfrüchte oder Soja.

Hier finden Sie nützliche Hinweise zum Thema Nussallergie: www.nussallergie.org

Symptom-Checkliste

Nahrungsmittelallergien können sich von Betroffenem zu Betroffenem in Hinblick auf die Ausprägung ihrer Symptome und die betroffenen Organe/Körperteile unterschiedlich äußern. Auch können sich Erscheinungsbild und Heftigkeit im Laufe eines individuellen Patientenlebens verändern. Unsere Symptom-Checkliste gibt eine Übersicht über potenzielle Beschwerden im Zusammenhang mit einer Nahrungsmittelallergie:

 
Lippenschwellung, Schwellung von Gaumen oder Zunge in Verbindung mit einem Juckreiz
Nesselsucht (Quaddeln) am gesamten Körper
Rötung
Ekzeme
Niesattacken
Verschleimung
Asthma
 
     
Blähungen
Bauchschmerzen
Durchfall
Übelkeit
Erbrechen
Verstopfung
Fieber
 

Nahrungsmittelallergien können sich von Betroffenem zu Betroffenem in Hinblick auf die Ausprägung ihrer Symptome und die betroffenen Organe/Körperteile unterschiedlich äußern. Auch können sich Erscheinungsbild und Heftigkeit im Laufe eines individuellen Patientenlebens verändern. Unsere Symptom-Checkliste gibt eine Übersicht über potenzielle Beschwerden im Zusammenhang mit einer Nahrungsmittelallergie:

 
Lippenschwellung, Schwellung von Gaumen oder Zunge in Verbindung mit einem Juckreiz
Nesselsucht (Quaddeln) am gesamten Körper
Rötung
Ekzeme
Niesattacken
Verschleimung
Asthma
Blähungen
Bauchschmerzen
Durchfall
Übelkeit
Erbrechen
Verstopfung
Fieber
 

Gut zu wissen!

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine "Nachhilfe in Ärztelatein" bringt den Durchblick!

Wie wird die Nahrungsmittelallergie noch genannt?

Im Gegensatz zur Nahrungsmittelallergie kommt es bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit nicht zu einer Immunreaktion. Es handelt sich also um eine völlig andere Erkrankung. Die Begriffe Lebensmittelallergie und Nahrungsmittelallergie werden hingegen synonym verwendet.

Wissen on top

Gemäß Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung müssen die 14 häufigsten Auslöser einer Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit auf verpackten Lebensmitteln immer angegeben werden – auch wenn nur kleinste Mengen enthalten sind. Eine Liste der kennzeichnungspflichtigen Allergene finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

Wie wird die Nahrungsmittelallergie noch genannt?

Im Gegensatz zur Nahrungsmittelallergie kommt es bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit nicht zu einer Immunreaktion. Es handelt sich also um eine völlig andere Erkrankung. Die Begriffe Lebensmittelallergie und Nahrungsmittelallergie werden hingegen synonym verwendet.

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Gemäß Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung müssen die 14 häufigsten Auslöser einer Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit auf verpackten Lebensmitteln immer angegeben werden – auch wenn nur kleinste Mengen enthalten sind. Eine Liste der kennzeichnungspflichtigen Allergene finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Wie kann sich eine Nahrungsmittelallergie äußern?

Was sind Anzeichen/Symptome einer Nahrungsmittelallergie?

Die Symptome einer Nahrungsmittelallergie können sehr unterschiedlich sein. Die Diagnosestellung sollte daher in jedem Fall durch einen Facharzt für Allergologie oder einen allergieerfahrenen Hausarzt erfolgen. Am häufigsten sind Reaktionen im Mund- und Rachenraum wie bspw. eine pelzige Zunge, geschwollene Lippen oder ein juckender Rachen. Zudem treten oft Hautveränderungen wie Rötungen, Juckreiz, Quaddeln oder Schwellungen auf. Auch tränende Augen, eine laufende Nase, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bis hin zu Husten, Asthma-Anfällen und Atemnot sind keine Seltenheit. In schweren Fällen kann die Allergie zu Kreislaufversagen führen und sogar lebensbedrohlich werden. Je nachdem, welche Allergene die Reaktion auslösen, treten die Symptome innerhalb von wenigen Minuten bis Tagen auf.

 

Was kann dahinter stecken? Auslöser und Ursachen

Wie bei allen allergischen Reaktionen handelt es sich bei der Nahrungsmittelallergie um eine Überreaktion des Immunsystems. Im Fall der Nahrungsmittelallergie richtet sich diese Reaktion meist gegen bestimmte Proteine in Lebensmitteln. Dabei spielen sowohl genetische als auch Umweltfaktoren eine Rolle. Betroffene leiden daher oft auch unter anderen Erkrankungen des sogenannten „atopischen Formenkreises“ wie Neurodermitis, Asthma oder allergischem Schnupfen. Häufig tritt die Nahrungsmittelallergie daher in Kombination mit anderen Allergien auf. So können sich z. B. die Symptome einer Neurodermitis durch bestimmte Lebensmittel verschlimmern; Pollenallergiker können gleichzeitig gegen bestimmte Obst- und Gemüsesorten allergisch sein, wenn sich die enthaltenen Allergene ähneln (Kreuzallergien). Prinzipiell kann jedes Nahrungsmittel eine Allergie auslösen. Für Kinder können vor allem Kuhmilch, Hühnereier, Soja, Weizen und Erdnüsse problematisch sein. Erwachsene Allergiker reagieren häufig sensibel auf Haselnüsse, Sellerie, Obst und Fisch, aber auch auf Hülsenfrüchte oder Soja.

 

Hier finden Sie nützliche Hinweise zum Thema Nussallergie: www.nussallergie.org


Symptom-Checkliste

Nahrungsmittelallergien können sich von Betroffenem zu Betroffenem in Hinblick auf die Ausprägung ihrer Symptome und die betroffenen Organe/Körperteile unterschiedlich äußern. Auch können sich Erscheinungsbild und Heftigkeit im Laufe eines individuellen Patientenlebens verändern. Unsere Symptom-Checkliste gibt eine Übersicht über potenzielle Beschwerden im Zusammenhang mit einer Nahrungsmittelallergie:

 
Lippenschwellung, Schwellung von Gaumen oder Zunge in Verbindung mit einem Juckreiz
Nesselsucht (Quaddeln) am gesamten Körper
Rötung
Ekzeme
Niesattacken
Verschleimung
Asthma
Blähungen
Bauchschmerzen
Durchfall
Übelkeit
Erbrechen
Verstopfung
Fieber
 

Gut zu wissen!

Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

Mediziner benutzen oft unterschiedliche Fachausdrücke für ein und dieselbe Krankheit und stiften damit bei ihren Patienten mitunter gehörig Verwirrung. Unsere kleine „Nachhilfe in Ärztelatein“ bringt den Durchblick!

Wie wird die Nahrungsmittelallergie noch genannt?

Im Gegensatz zur Nahrungsmittelallergie kommt es bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit nicht zu einer Immunreaktion. Es handelt sich also um eine völlig andere Erkrankung. Die Begriffe Lebensmittelallergie und Nahrungsmittelallergie werden hingegen synonym verwendet.

Wissen on top

Gemäß Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung müssen die 14 häufigsten Auslöser einer Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit auf verpackten Lebensmitteln immer angegeben werden – auch wenn nur kleinste Mengen enthalten sind. Eine Liste der kennzeichnungspflichtigen Allergene finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

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